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Fitnessstudiovertrag widerrufen?

16.01.2020

Rechtsfrage des Tages:

Haben Sie sich auch vorgenommen, mehr Sport zu treiben? Fitnessstudios bieten Ihnen viele Möglichkeiten. Bevor Sie einen Vertrag unterschreiben, sollten Sie das Studio und Ihre Motivation aber sorgfältig testen. Steht Ihnen im Notfall ein Widerrufrecht zu?

Antwort:

Der Wunsch nach mehr Sportlichkeit und einem fitten Körper steht ganz oben auf der Liste der guten Vorsätze für das neue Jahr. Viele Trainingswillige zieht es gerade jetzt in die Fitnessstudios. Häufig werben diese auch gezielt mit günstigen Einsteigerpreisen und Probemitgliedschaften. In jedem Fall lohnt es sich, den Vertrag vor Unterzeichnung gründlich durchzulesen. Denn nicht bei allen halten die guten Vorsätze lange vor.

Ein Widerrufsrecht steht Ihnen in vielen Fällen nicht zu. Innerhalb von 14 Tagen können Sie einen Fitnessvertrag nur widerrufen, wenn Sie diesen ausschließlich telefonisch, über das Internet oder per Telefax abgeschlossen haben. Oder Sie haben sich bei einer Werbeveranstaltung, an der Haustür oder Fußgängerzone spontan überreden lassen. Auch dann können Sie den Vertrag binnen der Widerrufsfrist wieder loswerden.

Anders sieht es aus, wenn Sie einen Termin für ein Probetraining vereinbart haben. Entschließen Sie sich dann nach einer ausführlichen Beratung für eine Mitgliedschaft, fehlt es an der Überrumpelung. Ein Widerrufsrecht besteht nicht. Entsprechend sollten Sie sich die geplante Vertragslaufzeit genau anschauen. Steht Ihnen nämlich ein Widerrufsrecht nicht zu, werden Sie sich bis auf wenige Ausnahmefälle wohl oder übel an die Kündigungsfrist halten müssen.

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